Dienstag, Juni 30, 2015

Das verflixte 7. Jahr: Martina Bruder verlässt FriendScout24


Online Dating News, Köln ---- Im Sommer 2014 wurde FriendScout24 an Meetic Europe verkauft. Meetic vereint nun als Holding unter ihrem Dach weltweit erfolgreiche Dating-Portale wie Match.com, Partner.de, DatingDirect, Neu.de und FriendScout24.

Schnell war klar, dass Neu.de und FriendScout24 fusionieren, um gemeinsam als Einheit am deutschsprachigen Dating-Markt zu brillieren. Martina Bruder, die 7 Jahre die Geschicke von FriendScout24 leitete, wird nach Beendigung dieser Fusion das Unternehmen verlassen. Durch das effektive Zusammenführen von FriendScout24 und Neu.de konnte Martina Bruder vor ihrem Ausscheiden die Marktposition von Meetic DACH festigen.

Alexandre Lubot, CEO Meetic Europe Group über Bruder: „Martina Bruder ist es gelungen, die Spitzenposition von FriendScout24 im hart umkämpften deutschen Dating-Markt zu sichern und auszubauen.“

Und wer ist der Neue?


Michael Pilzek übernimmt die Geschäftsführung der Meetic-Frischlinge Neu.de und FriendScout24. Zuvor war er Geschäftsführer der 12Auto Group (ProSieben-Sat1-Media AG) und tätig bei Ebay International und Holtzbrinck.


Welchen neuen Herausforderungen sich Martina Bruder nun stellen wird, ist bislang nicht bekannt. Doch nach den bisherigen Stationen Yahoo, Viva und FriendScout24 kann man gespannt sein.

Quelle: horizont.net

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Montag, Juni 29, 2015

Datenschützer überprüfen Dating-Portale

Online Dating News, Köln --  Datenschutz ist gerade im Dating-Bereich ein hohes Gut. Schließlich geben jährlich tausende Singles auf diesen Portalen so einiges an persönlichen Daten preis. 


Wie gehen Dating-Plattformen mit den Daten der Nutzer um?

Dieser Frage gehen nun die Datenschutzaufsichtsbehörden der Bundesländer Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern nach. Das Bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht verfasst dazu in Absprache mit den anderen Landesämtern einen 25-seitigen Prüfkatalog der nun ausgewählten Dating-Plattformen zugeschickt wird.

Die Plattformen haben 6 Wochen Zeit, um die technischen und rechtlichen Fragen des Katalogs zu beantworten. So möchten die Datenschützer ermitteln, ob datenschutzrechtliche Vorgaben erfüllt werden.

Zur Auswahl der Plattformen sagte Thomas Kranig, seines Zeichens Präsident des Bayrischen Landesamtes,: „Von großen Anbietern mit bekannten Namen und erheblicher Marktrelevanz bis zu Portalen, die zumindest bislang eher noch unbekannt sind, ist alles vertreten.“. Die bayrischen Datenschützer kündigten zudem an bei mindestens zwei Anbietern von Dating-Portalen entsprechende Vor-Ort-Kontrollen durchzuführen.

Das Ziel dieser Initiative beschreibt Kranig wie folgt: "Es geht uns bei der Prüfung darum, das Geschäftsmodell der Dating-Portale und deren Umgang mit den personenbezogenen Daten der Nutzer im Detail kennenzulernen und schließlich zu beurteilen, ob dieser im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorschriften steht."

Frühestens Ende Juli 2015, Mitte August ist mit Ergebnissen zu rechnen.



Quelle: computerbild.de

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Mittwoch, Juni 17, 2015

Toller Conversion-Boost von Joyclub: Made in Germany

Online Dating News, Köln --- Seit ein paar Jahren findet man auf einigen Webseiten kleine Hinweise wie „Made with Love in Cologne“, „Entwickelt in der schönsten Stadt der Welt: Hamburg“, „Made in Berlin“ oder „Proudly made in Munich“. 

Diese kleinen Liebeserklärungen zeigen den Lokalpatriotismus der jeweiligen Firma zu ihrer Heimatstadt.

Joyclub perfektionierte nun im Zuge des Relaunchs ihrer neuen Seite diese Idee. Vor allem im Online Dating-Bereich mit Fokus auf Erotik gelten Plattformen, die im Ausland (meist auf irgendwelchen kleinen karibischen Inseln) gehostet und registriert werden, als kleine Schmuddelkinder mit denen keiner (kein Kunde) gerne spielen möchte.

Schließlich unterliegen diese Seiten nicht dem deutschen bzw. nicht dem europäischen Recht. Viele Neukunden schreckt das ab und sie überlegen es sich zweimal, ob sie eine Premiummitgliedschaft bei einer solchen Plattform abschließen.

Joyclub integrierte nun auf einer Landing Page folgendes Siegel:


Solche Siegel sind kompetente Vertrauensgeber für Internetplattformen. Es gibt viele Studien, die belegen, dass Siegel sich durchaus positiv auf den Entscheidungsprozess „Gegen oder Für“ eine Premiummitgliedschaft auswirken.

Joyclub reagiert mit diesem kleinen Siegel wunderbar auf die Bedürfnisse der Internetnutzer und kann damit bestimmt auch höhere Conversions und einen besseren "Vertrauensbonus bei Neukunden" erzielen.

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Dienstag, Juni 09, 2015

Elitepartner verkauft: Oakley holt sich das Superschnäppchen

Online Dating News, Köln --- Brancheninsider spekulierten bereits in den vergangenen Wochen, ob sich Oakley nach dem Kauf von PARSHIP eine weitere Singleplattform in das Einkaufskörbchen packt.

Im April dieses Jahres kaufte die Oakley Capital von Holtzbrinck Digital die erfolgreiche Partnervermittlung PARSHIP. Nun erwarb die THMMS Holding GmbH Elitepartner. THMMS Holding GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Londoner Oakley.

Die Tomorrow Focus AG, die zur Familie Hubert Burda Media zählt, verkauft Elitepartner für 22 Mio. Euro. Dabei erhält Tomorrow Focus AG 14,8 Mio. Euro, bei Vertragsunterzeichnung fällig. Der restliche Kaufpreis wird mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren von der Tomorrow Focus AG als Darlehen für die THMMS Holding gestundet. Der Zinsertrag von bis zu 1,3 Mio. Euro kann sich sehen lassen.

Elitepartner wird von der EliteMedianet GmbH, die in Hamburg beheimatet ist, betrieben. Beschäftigt werden bislang 80 Mitarbeiter. EliteMedianet GmbH schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem operativen Gewinn in Höhe von 2,6 Mio. Euro und einem Umsatz von rund 28 Mio. Euro.

Die künftige Ausrichtung der Tomorrow Focus AG verlagert sich vom Dating-Markt auf digitale Transaktions-Geschäftsmodelle, fokussiert auf Reisen.

Ob dieser Deal zustande kommt, entscheiden nun die Kartellbehörden.

Quelle: meedia.de

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Montag, Juni 08, 2015

AdultFriendFinder-Hack: Etliche US-Politiker und Wirtschaftsbosse leben in Angst

Online Dating News, Köln ---- Nach Sony Pictures und auch dem deutschen Bundestag hat es nun auch eine der größten Sex-Kontaktbörsen der Welt erwischt: Eine Cyper-Attacke, bei der eine nicht geringe Menge persönlicher Daten von Mitgliedern gestohlen wurde.

So berichtete der TV-Sender Channel 4, dass Hacker Daten von rund vier Millionen Nutzer entwendeten. Dabei fokussierten sich die Angreifer nicht nur auf die schnöden E-Mail-Adressen der Nutzer. Sie ergaunerten zudem recht persönliche Angaben wie die sexuelle Orientierung.

Bei AdultFriendFinder, und ebenso auf den meisten Sex-Kontaktbörsen, werden zur leichteren Suche nach Gleichgesinnten Angaben gemacht, ob man einen hetero- oder homosexuellen Kontakt sucht, eine langfristige Affäre oder nur einen kurzen Seitensprung.

Inzwischen wurden weitere Details bekannt: So finden sich bei den gestohlen Daten unter anderem die Namen zwei Pastoren, der größten Kirchen weltweit, die sich (obwohl Todsünde) für homosexuelle Kontakte auf AdultFriendFinder interessierten. 16 Kongressabgeordnete und zwei Senatoren aus den USA liebäugelten mit dem BDSM-Bereich der Webseite. 1.420 Führungskräfte, der 500 erfolgreichsten Unternehmen, tobten sich dort aus.

Und wie war das noch mal mit den Regierungskreisen? Ach ja, von 2.400.000 staatlichen Mitarbeitern der USA waren 120.000 von dem Datenklau betroffen. Von denen nutzen mindestens 90% AdultFriendFinder während der Arbeitszeit – sprich auf Kosten der Bürger – um Nacktfotos anzusehen, Texte und Mails zu versenden oder aber sexuellen Fantasien nachzuhängen.

Nun meldete sich John McAfee, Software Pionier und Vater des bekanntesten Antivirenprogramms, zu Wort und beschreibt in einem Artikel seine Wahrnehmung zum Hack von AdultFriendFinder. Er weist auf die politische Brisanz hin: Hochrangige Beamte quasi JEDER Behörde der US-Regierung und etliche „kleinere Staatsdiener“ sind Mitglieder bei AdultFriendFinder. Viele verheiratet und mit Kindern.

Der Hacker versucht die Daten bislang für 16.000 USD zu verkaufen, im DarkNet wird momentan das Gerücht genährt, das ein „unbekanntes Land“ für einen exklusiven Zugriff 25.000.000 USD bietet. McAfee stellt die – gar nicht mal so abwegige – These auf, was wohl passiert, wenn diese Daten z.B. nach Russland, Korea oder China gelangten. Wie erpressbar wäre dann jeder einzelne Betroffene?

Erpressungswelle startet?


Mit diesen Informationen könne man Nutzer erpressen, so IT-Sicherheitsexperten. Es scheint so als ob die Angreifer in diesem Fall weitaus mehr Interesse an solchen kriminellen Handlungen haben als an dem „klassischen“ E-Mail-Spam.

Eine brisante Note bekommt dieser Cyber-Angriff durch die Tatsache, dass wohl in Großbritannien als auch in den USA ein paar Dutzend Mitarbeiter von Regierungsbehörden und dem Militär unter den Betroffenen zu finden sind. In Großbritannien leben ungefähr sieben Millionen AFF-Nutzer (weltweit umfasst das AdultFriendFinder-Netzwerk 63 Millionen Nutzer).


Reaktion von AdultFriendFinder


Nachdem das in Kalifornien beheimatete Unternehmen erst unlängst von dem Angriff erfuhr, veröffentlichte es nun eine Stellungnahme. Neben der engen Zusammenarbeit mit den mittlerweile aktiven Strafverfolgungsbehörden, beauftragte AFF ein IT-Sicherheitsunternehmen mit eigenen Ermittlungen. AFF erhofft sich so, durch die Spezialisten bei Mandiant eine lückenlose Aufklärung.

"Bis diese Untersuchung beendet ist, kann über das volle Ausmaß des Vorfalls nichts Sicheres gesagt werden. … Wir stellen keine weiteren Spekulationen an, aber wir versichern, dass wir alle notwendigen Schritte unternehmen, um unsere Kunden zu schützen, sollten sie betroffen sein.".


Auch gelöschte Profile betroffen


Nun meldeten sich bereits einige ehemalige Nutzer des Portals, dass auch ihre Daten in den Händen der Hacker wären. Und dies obwohl sie ihre Profile bei AFF „ordnungsgemäß“ gelöscht haben.

Quelle: Channel4

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Dienstag, Juni 02, 2015

And the winner is… Die Auszeichnung mit dem 1. Deutschen Single-Award in Berlin

Die Trophäen zum Single Award 2015
Online Dating News, Köln ---- Erwartungsvolle Aufregung machte sich am vergangenen Freitag im 4. Stock des schicken Berliner Hotels Amaro Rooftop Conference mit freiem Blick auf den Fernsehturm breit. Hier fand am Abend des 29. Mai 2015 erstmalig die "Oscar-Verleihung" der Singlewelt statt.  

Die Preisausschreibung initiiert hatten die beiden in Berlin ansässigen Unternehmen adamare Single-Reisen und Grafenstein Tourismus Marketing.

3 stolze Preisträger des Single Awards

Mit der Trophäe geehrt wurden zwei junge Unternehmen, die sich in besonderer Weise um die - oft vernachlässigte - Gesellschaftsgruppe der Singles verdient gemacht haben: Aus rund zwei Dutzend Bewerbungen und Vorschlägen als Sieger hervorgegangen sind das monatlich erscheinende Printmagazin Trendy Single (online unter trendysingle.de) und die spielerische Blinddate-Alternative SocialMatch.de.

Die Preisträger Patrick Kuhlmann (Geschäftsführer Socialmatch), Christina Wolff
(Marketing & PR Norwegian Cruise Line) und Milo Kämpfe (Chefredakteur Trendy Single).

Ein weiterer Sonderpreis, den die Initiatoren einem ausgewählten Unternehmen für seine Verdienste am Single verliehen hatten, ging an die Kreuzfahrtschiffe der Norwegian Cruise Line für ihre speziellen Single-Studios.

2 x der 1. Preis für Verdienste um Singles

Beide Award-Preisträger hatten gleich viele Punkte bei der fünfköpfigen Jury errungen. Das Lifestyle-Magazin Trendy Single erschien erstmals im Juli 2014 und richtet sich mit seinen Themen rund ums Singlesein gleichermaßen an Frauen und Männer.

Die Jury ehrte durch ihre Wahl vor allem den gleich doppelten Verdienst des Magazins am Single: "Das Trendy Single Magazin fährt zweigleisig - zum einen stellt es das Singlesein als ein bewusst gewähltes Lifestyle-Konzept mit dem Single als "Trendsetter" und positivem Leitbild vor. Zum anderen bietet es auch Singles, die sich eine Partnerschaft wünschen, eine Plattform, um sich individuell und persönlich vorzustellen", begründet Jury-Sprecherin Pamela Moucha von Singleboersen-Vergleich.de das Urteil.

Die Initiatoren des Single Awards Clemens Glade, Frank Grafenstein (Grafenstein) und
Steffen Butzko (adamare) mit Jury-Sprecherin Pamela Moucha (Singleboersen-Vergleich.de).

Geehrt wurde "die besondere Idee"

Auch Socialmatch.de, der "zweite erste" Preisträger des Single Awards, überzeugte die Jury vor allem durch die  "ganz besondere Idee". Das Motto der Veranstaltungsreihe lautet "Spielerisch neue Leute kennenlernen". 10 Teilnehmer treffen sich in einer Bar und spielen ein eigens von den Machern konzipiertes Spiel, das unterschiedliche Elemente vereint und das Kennenlernen mit spielerischer Leichtigkeit versieht - kniffelige Fragen, Teamaufgaben und lustige Aktionen.

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Freitag, Mai 29, 2015

AusgeSHOPt: Affinitas entlässt komplettes SHOPaMAN-Team

Online Dating News, Köln ---- Es ist wirklich ein turbulentes Jahr auf dem deutschen Dating-Markt: Nach dem Verkauf von PARSHIP an die britische Oakley Capital bringt Affinitas den nächsten Knaller und löst das komplette Team hinter SHOPaMAN auf.

Affinitas, zu denen auch die Partnerbörse eDarling gehört, verkündete den Stopp der Weiterentwicklung von SHOPaMAN. Laut dem Gründer Lukas Brosseder wird die Seite zwar weiterbetrieben bis es eine saubere Abwicklung des Portals vollzogen ist, jedoch ohne weitere Investitionen im Marketing-Bereich.

SHOPaMAN startete vor drei Jahren mit einem innovativen Modell: Angelehnt an klassische Online-Shops konnten Frauen hier ihre „Wunschmänner“ shoppen. D.h. Frauen durchstöberten das „Warenangebot“ und sobald ihnen ein Mann gefiel, konnten sie ihn in einen virtuellen Einkaufswagen legen. Dies war dann für die Männer das Signal, dass sie nun direkten Kontakt zur „Einkäuferin“ aufnehmen und gegebenenfalls ein Date vereinbaren konnten.

Sehr selbstreflektiert gestand Brosseder: „Wir haben es nicht geschafft, ein tragfähiges Geschäftsmodell für SHOPaMAN zu finden und das gute Kunden-Feedback und die starke Nutzung der Plattform in eine ausreichend gute Monetarisierung umzumünzen“. Das in Berlin ansässige Unternehmen Affinitas pumpte in den letzten drei Jahren fünf Millionen Euro in das Projekt.

Jedoch machte SHOPaMAN 2014 eine Million Euro Verlust, obwohl das Entwickler-Team das Portal massiv verbesserte und auch das Google-Play-Store-Rating entsprechend verbessert wurde. Leider ohne Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit.

Für das 13-köpfige Team hinter SHOPaMAN bedeutet dies das endgültige Aus: Ende Mai wurde ihnen, nachdem bereits vor anderthalb Monaten Lotta Weigeldt (Leiterin ShopAMan) und Jonas Lanzendörfer (CTO) das Handtuch warfen und das Unternehmen verließen, verkündet, dass das Portal geschlossen wird. Brosseder bedauerte, dass kein Entwickler aus dem SHOPaMAN-Projekt in das Matchmaking-Team von eDarling übernommen werden könne.

Die Seite SHOPaMAN und die angeschlossene App werden vorerst weiterbetrieben. Ein genauer Zeitpunkt zur Schließung des Portals wurde noch nicht bekanntgegeben.


Quelle: gründerszene

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Dienstag, Mai 05, 2015

Aktuelle Bilanzen von Parship & eDarling - und es steht wohl eine Mega-Fusion an...

Online Dating News, Köln ---- Was für ein Wirbel in diesem Frühjahr rund um die großen Partnervermittlungen im deutschsprachigen Raum! 

Erst schnappen sich findige Londoner PARSHIP und dann sorgte Ende April das etwas absurde Urteil auf Basis eines Heiratsvermittlungs-Gesetzes von 1900 für Aufruhr in den Medien.

Stellt sich nun die Frage: Was kann da noch kommen?! Nun, schaut man sich die aktuellen Bilanzen von PARSHIP und beispielsweise eDarling an, bemerkt man, dass sich beide Online-Partnervermittlungen recht ähnlich sind was Größe und Entwicklung angeht. Wobei PARSHIP sich primär auf D/A/CH fokussiert, während eDarling eher international agiert.

Es geht um Money, Baby!


Zwischen 2004 und 2010 brachte PARSHIP es zu dem Titel „Umsatzstärkstes Online-Dating-Portal Deutschlands“ laut dem Bundesanzeiger. Dann schwächelte PARSHIP etwas im Vergleich mit seinen Wettbewerbern, holte aber ab 2013 wieder massiv aus, um sich die Pole-Position in D/A/CH zurückzuerobern. Dabei meldete das Unternehmen just mit einer Pressemitteilung für 2014 einen Rekordumsatz von über 60 Millionen Euro Umsatz. Auf jeden Fall genug Umsatz, um attraktiv für einen Aufkauf von Oakley zu sein. Da ließ Holtzbrinck sich nicht lange bitten.

Quelle: Bundesanzeiger
Die Bilanzen von eDarling stellen sich ähnlich dar: Grundsätzlich muss man bei eDarling sagen, dass das Geschäftsjahr 2013 sehr erfolgreich für das Unternehmen war. Noch befindet sich eDarling in einer Investitionsphase, infolge derer die Werbeaktivität in Deutschland reduziert wurde. Jedoch wird eDarling 2015 wieder massiv in Deutschland "angreifen".

Quelle: Bundesanzeiger
So oder so bleibt der Krimi „Wer zieht am Ende die besseren Bilanzen“ definitiv noch etwas spannend in diesem Jahr.

Es brodelt in der Gerüchteküche!


So munkelte man unlängst auf einem kleinen geheimen Insidertreffen, dass Oakley mit ElitePartner liebäugelt. Das wäre natürlich der Oberknaller. Und ziemlich gefährlich für den deutschsprachigen Online-Dating-Markt, denn ein solcher Kauf würde entweder eine Mega-Fusion von ElitePartner und Parship nach sich ziehen und eine Reduzierung der Dating-Vielfalt bedeuten oder Oakley schwingt sich als marktbeherrschendes Unternehmen im Segment der Online-Partnervermittlung auf. Dies hätte zur Folge, dass die momentane Vielfalt (und somit Wahlmöglichkeiten für Singles) eingeschränkt wird. Das riecht zudem stark nach Kartell-Bildung im Namen der Liebe.

Wir sind gespannt auf einen heißen Dating-Sommer!

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