Mittwoch, März 25, 2015

Tinder Fakes - neue Marketingplattform?

Foto: jezebel.com
Online Dating News, Köln ---- Offenbar haben die Betreiber der Tinder App mit ihrem ersten Monetarisierungsversuch "Reisepass" und "Undo" keinen so durchschlagenden Erfolg erzielt. Vielleicht sollte sich die Marketing-Abteilung mal ein Beispiel an denen nehmen, die Tinder schon erfolgreich als Werbeplattform nutzen, um mit den Tinder-Usern endlich auch mal ein bisschen Geld zu verdienen.

Also hieße dann der neue Versuch: Tinder becomes Werbefläche. Das Konzept funktioniert über Fakes oder so genannte Chat-Bots, sprich computergesteuerte Profile.

Als ein solches Tinder-Fakeprofil zu Werbezwecken war laut Techcrunch.com jüngst die hübsche Ada in Texas/USA im Einsatz, um Männern schöne Augen zu machen und by the way auch den Film "Ex Machina" zu bewerben, der gerade hier Premiere feierte. Ava selbst hat im Film die Rolle eines weiblichen Roboters, was man ihr freilich keineswegs ansieht.

Foto: Screenshot
Nur ihre Flirtfragen waren ein wenig verdächtig: "Was macht Dich menschlich?", wollte sie etwa von den Tinder-Männern wissen. Der ein oder andere Typ, der Ada auf den Leim ging und den Chat-Bot nach rechts wischte, wurde schließlich mit einem Premieren-Ticket für "Ex Machina" entschädigt.

Das nennt man dann wohl virales Fake-Marketing.

Der Sänger Jason Derulo ist zwar durch und durch echt, also in diesem Sinne kein Chat-Bot. In der Rolle, in die er auf Tinder schlüpft, wird er's dann aber irgendwie schon - schließlich sucht er als Tinder-Fake weder einen flüchtigen Flirt noch die große Liebe, sondern er will sein Video promoten.
Und dazu braucht es einen Wisch nach rechts und das Signal: "Ja, ich will das Match mit Dir!"

Ein Date mit Derulo wird es zwar nicht geben, aber dafür darf man sich ihm ja im Video nahe fühlen...
Vielleicht sollten also auch unsere Politiker umdenken und im nächsten Bundestagswahlkampf nicht mehr auf Twitter, sondern auf Tinder setzen...

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Freitag, März 13, 2015

Facebook als Dating-Plattform: Erzählt Focus.de Unsinn?

Online Dating News, Köln ----
Facebook als Singlebörse?
Praktisch wäre das natürlich schon - Partnersuche und freundschaftliches Networking in einem Aufwasch, alles bequem unter dem einzigeinigen Facebook-Dach. Und die Singlebörsen können einpacken. Diese Vision schwebte offenbar über einem Artikel auf Focus.de "Liebe im Internet. So gehen Sie bei Facebook auf Partnersuche" (12.03.2015).


Um die Focus-Gebrauchsanleitung für die Partnersuche im Facebook-Freundeskreis hier mal in verknappter Form zu rekapitulieren: Am Anfang steht die Einsicht "Um einen potentiellen Partner zu finden, ergibt es Sinn, erstmals nach Personen im näheren Umfeld zu suchen." Ah ja. Das macht durchaus Sinn. Denn "bei einer Partnersuche ist es wichtig, dass gemeinsame Interessen in die Lebensgestaltung mit einfließen."

Also "selektiere" man die persönlichen Interessen seiner Freunde, lasse seinen ganz persönlichen Algorithmus über die Facebook-Kontakte rattern und eruiere auf diese Weise erstmal, wer am Sonntagabend auch noch gerne Tatort guckt. Das wird das Fundament der großen Liebe sein.

Etwas unangenehm ist bloß Folgendes: Auch wenn Sie Ihre Freunde und die Freunde der Freunde erfolgreich auf gemeinsame Lieblingskneipen und geteilte Hobbys hin geclustert haben, sind Sie ja damit noch lange nicht am Ziel Ihrer Sehnsüchte angelangt. Nun heißt es, sich als partnersuchender Single zu outen. Heikle Sache - nicht in der Singlebörse, aber auf Facebook unter Umständen schon…

Mark Zuckerberg im Facebook Graph Search Fieber
Dann wird es richtig haarig, denn im nächsten Schritt braucht's ordentlich Courage und ein paar überzeugende Ideen zur gezielten Kontaktaufnahme mit den Kandidaten der Facebook-Liebes-Search. Vielleicht: "Hey, auch bei Parship abgemeldet und jetzt hier auf Partnersuche?" - und das dann schön als Kommentar in der Timeline des Favoriten posten.

Gesetzt den Fall, dass Facebook unerwarteter Weise doch nicht als Singlebörsenersatz taugen sollte, ist das überhaupt kein Grund zur Resignation. Dann switcht man einfach um und sucht sich statt eines Lovers einen neuen Job: Facebook Graph Search lässt sich auch prima nutzen, "um seine Mitbewerber oder Bewerber von Vorstellungsgesprächen zu prüfen" - oder besser auszuspionieren…

So viel zur Vision von Facebook goes Online-Dating. Oder war letzten Endes der ganze Focus-Beitrag doch nur eine Werbekampagne für Shades of Grey? Fragt sich möglicherweise der ein oder andere irritierte Leser, wenn er im ersten Abschnitt gleich über diesen Satz stolpert: "Klicken Sie in Ihrem Facebook Shades-Account rechts oben auf Einstellungen". Wahrscheinlich haben wir inzwischen alle einen Schatten.

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Mittwoch, März 04, 2015

Tinder Plus: Wie man die Wischer ans Zahlen bringt. Oder bringen will…

Bild: singleboersen-vergleich.de
Online Dating News, Köln ---- Aus der Froschperspektive betrachtet könnte man sagen: Was für ein schönes Musterbeispiel sie doch bietet, die Tinder App! Und zwar eines, das uns ein paar schlaue Dinge lehrt. Etwa über den 'American way of moneymaking with dating apps'. 

Das Prinzip ist simpel und prinzipiell auch durchaus erfolgsversprechend: Wir werfen eine coole Dating App erstmal als Gratisangebot auf den Markt, warten, bis sie richtig durch die Decke knallt und bitten dann die mittlerweile zu Tinder-Junks gereiften Power-Dater zur Kasse.

So weit, so gut. Zumindest von den Rahmenbedingungen hätten die Macher der Tinder Flirt App die allerbesten Chancen, ihr Monetarisierungsmodell erfolgreich in die Praxis umzusetzen und sich eine goldene Nase damit zu verdienen: Im September 2012 in den USA gestartet ließen sie Tinder Anfang 2014 über den Atlantik nach Europa rüberschwappen und sprangen (Zufall oder geniales Timing?) auf die Welle der Olympischen Spiele in Sotschi auf.


Sport-Stars am Flirt-Start

Die Olympioniken, die ohnehin sportiv im Rampenlicht standen, rühren offenbar aus rein privatem Interesse ganz beiläufig, aber dafür äußerst effektiv die Werbetrommel für die Tinder App. Angeblich konnten sie es angeblich kaum erwarten, im olympischen Dorf wischender Weise nach einem heißen Winterflirt zu fanden. Das bescherte der Ami-App so manche fette Schlagzeile: "Tinder gewinnt bei Olympia die Sportlerherzen", titelte etwa Focus.de.

Ob Sie mit einem Wischer gleich Ihr ganzes Leben
umkrempeln, sei mal dahingestellt...
(Bild: Screenshot)


Der Hype um die Tinder App war also entfacht. Und das, ohne dass die Tinder-Gründer Justin Mateen und Sean Rad auch nur einen Cent Marketing hätten stecken müssen - ein viraler Selbstläufer. 2 Millionen User sind laut Unternehmensangabe inzwischen allein hier in Deutschland dabei.


Alles gratis, oder was?

Damit hat Tinder in punkto Beliebtheit ordentlich aufgeholt zu Deutschlands Dating App Nummer 1 LOVOO. Unternehmerisch, also im Hinblick auf eine Monetarisierung der Tinder Nutzer, lief im ersten Jahr erst einmal gar nichts und man hörte schon allerseits die Lästerrufe "Tinder App ohne brauchbares Geschäftsmodell".

Was Sie über die Tinder Dating App schon immer wissen wollten:
Tinder von A-Z getestet

Das soll sich in 2015 nach einem Jahr Warmlaufzeit ändern. Als Premium-Version Tinder Plus wurden im Februar zwei optionale Bezahlfunktionen eingeführt - a) Undo, mit der man seinen letzten ungewollten Wisch nach links rückgängig machen kann und b) die Reisepass-Funktion, die die Umkreissuche an beliebigen Standorten erlaubt.

Mach sie süchtig, dann werden sie zahlen

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Donnerstag, Februar 12, 2015

Verbraucherzentrale Hamburg: Abmahnung für kostengünstige Probe-Mitgliedschaften

Online Dating News, Köln ---- Die Verbraucherzentrale Hamburg ließ unlängst die Dating-Portale KissNoFrog, eDates und Flirt-Fever abmahnen. Grund: Für Nutzer ist es nicht klar und deutlich dargestellt, wie und vor allem unter welchen Voraussetzungen ein so genanntes Schnupper-Abo sich in eine reguläre Mitgliedschaft wandelt. 


Bei den drei genannten Singlebörsen verlängert sich das Test-Abo automatisch, wenn der Nutzer nicht rechtzeitig kündigt oder gegebenenfalls einen Widerruf des Vertragsabschluss bei dem Unternehmen einreicht. Der Nutzer „rutscht“ somit sehr schnell durch die automatische Verlängerung in einen langfristigen und somit teuren Mitgliedsvertrag.

So erwarten Nutzer laut der Hamburger Verbraucherzentrale bei Flirt-Fever nach dem 1,99€ teurem 14-tägigem Test-Abo eine Mitgliedschaft über 10 Wochen zu einem Preis von 120€. Während KissNoFrog mit einer Mitgliedschaft über 6 Monate mit 129€ zu Buche schlägt (14-Tage-Schnupperabo für 2,99€).

Bei eDates wird es richtig teuer, wenn Nutzer nicht rechtzeitig kündigen: Aus dem 15-tägigen Anbot zu 2,90€ werden dann 9 Monate zum Preis von 684€.

Vorgehen nicht gesetzeskonform

Alle drei Firmen erhielten die Aufforderung entsprechende Unterlassungserklärungen abzugeben. Begründet wird die Aufforderung der Verbraucherzentrale Hamburg durch die Paragraphen § 312j Abs. 2 BGB und § 246a Abs. 1 Abschn. 11 und 12 BGB. Diese besagen, dass Unternehmen, die im Internet tätig sind, verpflichtet sind, Nutzern vor Vertragsabschluss über entsprechende Konsequenzen zu informieren. So sind Online-Dating-Portale dazu verpflichtet, vor Abschluss über die Laufzeit der Mitgliedschaft sowie die Kündigungsbedingungen eindeutig aufzuklären.

Informationen wo platzieren?

Diese Informationen müssen laut Verbraucherzentrale Hamburg in unmittelbarer Nähe des Bestell-Buttons zu finden sein. Vor allem das Fehlen der Information über die automatische Verlängerung prangern die Verbraucherschützer an.

Bleibt abzuwarten wann und wie die entsprechenden Dating-Portale reagieren.

Quelle: www.vzhh.de

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Montag, Januar 12, 2015

STERN schwelgt in astronomischen Zahlen

Online-Dating Zahlen vom STERN...
... zerplatzen so schnell wie eine Kaugummiblase.
Online Dating News, Köln ---- Atemberaubende 3,2 Milliarden Euro sollen sie laut STERN.de angeblich einsacken, die Online-Dating-Portale. Was für ein Träumchen! Wenn sich die Singlebörsenmacher diese Wahnsinnssumme nur vorstellen, bekommen sie schon glänzende Augen und seufzen: "Ach, wie schön das wär…"


Na, da hat sich das seriöse deutsche Nachrichtenmagazin wohl mal wieder einen Wolf recherchiert.  Im Beitrag "So verändern Smartphone-Apps unser Liebesleben" vom 10. Januar 2015 (stern-Printausgabe Nr. 2 am 2. Januar 2015) kommt STERN-Autorin Helen Bömelberg auf geradezu schwindelerregende Ausgaben, die deutsche Singles angeblich in Singlebörsen hineinblasen. Um ihr Bedürfnis nach "Beziehung und Bestätigung" über "Online-Dating-Portale" zu stillen, geben die Deutschen angeblich Milliardenbeträge "für diese Dienste" aus.

Schön wärs und den Portalbetreibern eine wahre Wonne. Aber leider leider machen die Singlebörsenbeiträge nur den allerkleinsten Teil dieses Goldregens aus: Neben 506 Millionen Euro für den Klammottenkauf vor dem ersten Date und 2 Milliarden Euro, die jährlich in die Restaurant-, Bar- und Kinokassen fließen, wo die Singles sich kennenlernen (Infoquelle ist eine Studie  von Neu.de vom 17.2.2014).

Online-Dating-Umsatz x 17 = 3,2 Mrd. €

Der Jahresumsatz beim Online-Dating
ist seit 2011 erstmals rückläufig und
seitdem um 17 Millionen Euro gesunken.
(Quelle: singleboersen-vergleich.de)
Der im STERN kühn errechnete Betrag der Investitionen in die Online-Partnersuche liegt mit 3,2 Milliarden Euro übrigens mal locker 17-fach so hoch wie der tatsächliche Umsatz der gesamten deutschen Online-Dating-Branche. Der bewegt sich nach der aktuellen Marktanalyse von Singleboersen-Vergleich bei 185,8 Millionen im Jahr 2013/2014.

Und das wiederum ist gerade mal ein knappes Drittel dessen, was laut BDSI die Kaugummi-Industrie in Deutschland alljährlich umsetzt…

Wenn's die deutsche Dating-Branche aber nur auf einen Bruchteil der Summe bringt, wer jongliert denn dann hierzulande oder sonstwo mit glamourösen 3,2 Milliarden? Mmmmh … also vielleicht:

Dating-Branche versus Berliner Flughafen

"Vertrauliche Papiere beziffern mögliche Extrakosten des Berliner Flughafens laut 'Bild am Sonntag' auf 3,2 Milliarden Euro", weiß etwa der SPIEGEL (11/2014). Und der Bundeshaushalt kann ebenfalls mitmischen, wenn auch weniger glamourös, wie das statistische Bundesamt verrät: Es "stieg der Schuldenstand der Extrahaushalte des Bundes um 3,2 Milliarden Euro an".


Besiegen Dating: Kopfhörer + Kaffeekapseln

Wie düster, gibt es nicht auch etwas erfreulichere 3,2 Milliarden? OK, dann eben Apple: Apple machte im letzten Jahr angeblich 3,2 Milliarden aus der Portokasse locker, um die Kopfhörermarke von Hip Hopper Dr. Dre zu kaufen. Und Nespresso machte 2010 mit seinen umweltfreundlichen Kaffeekapseln einen Umsatz von 3,2 Milliarden ... allerdings waren das Schweizer Franken…
 

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Montag, Dezember 15, 2014

Tinders Flamme erblasst: Chinesische Dating App brilliert an der Börse

Momo - chinesische Dating App
Online Dating News, Köln ---- Dating Apps boomen. Die bekannteste in unseren Gefilden ist wohl die Tinder-App, die bereits weltweit zehn Millionen Nutzer vorweisen kann. Dabei kann die Dating App pro Nutzer über wahnsinnige 90 Minuten Verweildauer am Tag jubilieren.



Für Investoren bietet Tinder einen enormen Anreiz: So zahlte die Beteiligungsgesellschaft IAC im April diesen Jahres geschätzte 55 Millionen Dollar für 11 Prozent Anteile. Dies führte dazu, dass Tinder mittlerweile eine Marktbewertung von 500 Millionen Dollar erreichte. Barclays spekuliert darauf, dass die Dating-App im kommenden Jahr fast doppelt so viele Nutzer (also 20 Millionen) erreichen wird.

Tinder: Kleine Flamme im Vergleich zu Momo


Doch wie winzig Tinder trotz des Hypes ist, macht der direkte Vergleich mit der führenden chinesischen Dating App „Momo“ deutlich. Momo verzeichnet bislang 180 Millionen Registrierungen, von denen mindestens 60 Millionen Nutzer die Dating App aktiv nutzen.  Dabei vereint Momo klassische Elemente, die bereits aus Social Networks bekannt sind, wie beispielsweise ein detailliertes Profil, Instant Messaging und die Möglichkeit, Gruppen zu gründen.

Momo rocks Wall Street


Und Momo ist Tinder noch in einer weiteren Sache weit voraus: Vergangene Woche debütierte Momo an der Wall Street mit sagenhaftem Erfolg. So lag der Ausgabekurs zu Beginn bei 13,50 Dollar und kletterte bereits am ersten Handelstag auf bis 17 Dollar hinauf. Das bedeutete ein Kursplus von 26 Prozent am 1. Tag.

Durch den Börsengang erlöste Momo 216 Millionen Dollar und erreicht somit eine Bewertung von über 3 Milliarden Dollar. Dabei setzten Anleger jedoch eher weniger auf die momentane Entwicklung des Geschäfts, denn beim Halbjahresumsatz kam Momo auf 14 Millionen Dollar (Nettoverluste dabei von knapp 49 Millionen Dollar). Anleger sehen hier ein immenses Potenzial in der Zukunft. So auch Analystin Ella Ji, die Momo eine aussichtreiche Zukunft in Reichweite stellte. „Momo hat das Potenzial, nicht nur als Dating, sondern auch als Social bzw. Location App wahrgenommen zu werden.“.

Alibaba macht Momo schöne Augen


Nicht außer Acht sollte man dabei das Alibaba-Investment in Momo. Satte 20 Prozent Beteiligung hat der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba. Alilbaba hat bislang kein eigenes soziales Netzwerk, dies ist nur ein Grund warum Firmenchef Jack Ma über eine Aufstockung der Anteile an Momo nachdenkt.

Von grauen Herren und der verlorenen Zeit


Ein bisschen Ironie sei uns gegönnt:
Bei Momo denken wir zuerst an den gleichnamigen Roman von Michael Ende, der mit sieben Millionen verkauften Exemplaren das zweiterfolgreichste Buch des Autors war. Dabei trägt das Buch den Untertitel „Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte“ und erzählt u.a. von den grauen Herren, die mit fahler grauer Haut, grauen Sakkos, grauen Hüten, grauen Autos und Zigarren aus getrockneter Zeit im Mund, die ganze Stadt beherrschen und alle Menschen zum Zeit sparen anhalten. Dabei werden die Menschen im Endeffekt um ihre Zeit betrogen, denn während sie stetig versuchen, Zeit für später zu sparen, vergessen sie im Moment, im Jetzt zu leben. Vielleicht sollten die chinesischen Entwickler sich für den europäischen Markt einen alternativen Namen überlegen.


Quelle: marketwatch.com

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Dienstag, Dezember 02, 2014

WELT.de interpretiert sich die Welt zurecht: Wüste Erkenntnisse übers Online-Dating

Online-Dating als Ehe-Booster?
Online Dating News, Köln ---- Da mussten die Urheber der großen Erhebung unter 827 deutschen Standesämtern heute doch allesamt mal kräftig ablachen, ja, man schlug sich gar wiehernd vor Vergnügen auf die Schenkel: Unfreiwillig, aber selbst eingebrockt, wurde DIE WELT zum Quell der Häme.

Eine schlaue Infografik war heute auf Welt.de erschienen mit der Überschrift: "Anteil der Hochzeiten nach einem Online-Dating", die dem offenbar internet- und heiratsfreudigsten unter allen Bundesländern, nämlich Hessen, eine atemberaubende Erfolgsgeschichte andichtete. Demnach hat das hessische Singlevolk die bundesweit höchste "Erfolgsquote nach einem Online-Dating" vorzuweisen. Laut WELTscher Infografik führt jedes 5. Online-Date in den Hafen der Ehe! Sagenhaft.

Quelle der Belustigung: Welt.de
Da wird die Singlebörse  gleichsam zum Fließband-Lieferanten der Standesämter. Damit könnte so manches Datingportal glatt die nächste Werbekampagne planen à la "Log in & marry out" oder "Kostenlos anmelden, Blinddate arrangieren und ab geht's in die Flitterwochen".

Und wie war das jetzt gleich mit der Umfrage zum Thema Online-Dating-Hochzeiten. Werfen wir doch mal einen Blick in die originale Quelle von Singleboersen-Vergleich.de:
  • 16% aller in Deutschland geschlossenen Ehe haben 2013 im Bundesdurchschnitt ihren Anfang beim Online-Dating gefunden.
  • Die Hessen führen - bei ganzen 21,2 % aller Eheschließungen im Jahr 2013 haben sich die Partner beim Online-Dating kennengelernt.

Manchmal sind Unterschiede eben so fein wie ein gespaltenes Haar…


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Montag, November 24, 2014

Im Dating Cafe sitzen jetzt zwei Chefs

Dating Cafe mit Doppelspitze
Online Dating News, Köln ---- Zum Ende des Jahres herrscht einiges an Bewegung auf dem deutschsprachigen Online Dating-Markt - so gibt es auch beim DatingCafe eine neu besetzte Führungsriege. 

Die iVentureCapital GmbH übernimmt Dating Cafe. Zum 1. November 2014 übernimmt die Hamburger Gesellschaft die seit 1998 im deutschen Markt agierende Singlebörse „Dating Cafe“. Dating Cafe wurde seit 2008 von der meinestadt.de GmbH geführt und bekommt mit der Übernahme eine erfahrene Doppelspitze im Führungssegment.

Künftiger Fokus auf Mitgliederwachstum


Björn Walter und Marco Bollow werden zukünftig das Dating Cafe mit ihrem Know-how gestalten. Dabei leitet Björn Walter bereits seit 2010 die Dating-Plattform als Geschäftsführer und fokussiert sich nun auf die operativen Belange.

„Ich freue mich sehr darauf, das Dating Cade unter dem neuen Dach und mit Marco zusammen weiterzuentwickeln und dadurch viele Menschen auf ihrer Suche nach dem richtigen Partner glücklich zu machen.“, so Geschäftsführer Björn Walter.

Marco Bollow ergänzt mit seinem umfangreichen Wissen als Online Dating-Experte die Bereiche Marketing, Strategie und Investor Relations.

Als klares Ziel definieren beide die konsequente Weiterentwicklung der Marke „Dating Cafe“ und das Wachstum der Mitgliederzahlen. Marco Bollow dazu: „Das Dating Cafe bietet eine auf dem Markt einzigartige Mischung aus starker Marke, überzeugendem Produkt und vor allem aktiven Kunden. Dieses Potenzial wollen wir nutzen.“

Altbewährtes bleibt bestehen


Dating Cafe wird sich auch künftig an alle Singles jenseits der 20 richten und möchte auch weiterhin durch faire Bedingungen, guten Service, einen niveauvollen Umgang der Mitglieder untereinander und handgeprüfte Profile einen etablierten Platz in der deutschsprachigen Online Dating-Szene einnehmen.

Quelle: datingcafe.de

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